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10-Der Tischtennisspieler

 

Bei der Tischtennis Champions League Begegnung des Tischtennisvereins 1. FCS TT Saarbrücken durfte ich am letzten Freitag fotografieren.

 

Die Atmosphäre ist in den Tischtennis-Begegnungen immer sehr familiär und angenehm. Fotografen haben die Möglichkeit relativ nahe an den Spielbereich zu gelangen.

Dennoch ist ein schnell auslösendes Teleobjektiv unentbehrlich. Blitzen ist nicht erlaubt – das stört den Spielbetrieb.

 

Die Helligkeit der Halle reicht für das menschliche Auge aus jedoch sind die Lichtverhältnisse für die Fotografie nicht optimal. Da sowohl die Brennweite des Teleobjektivs aber noch mehr die Geschwindigkeit des Balls eine sehr kurze Belichtungszeit erfordern muss dies durch eine höhere/hohe ISO kompensiert werden. Zusätzlich hilft eine offene Blende die auch den Zweck der Freistellung des Hauptmotivs erfüllt.

 

Heute gehe ich auf ein noch unbearbeitetes Foto im Bereich der Sportfotografie ein, dass nicht das Spiel an sich zeigt, sondern einen zufriedenen Spieler nach einem Satzgewinn.

 

In der Begegnung Bojan Tokic – Maharu Yoshimura gewann zuletzt genannter gerade den ersten Satz klar mit 11:3.

 

Die technischen Daten lauten: 1/200s, ISO 1800, Brennweite 200 mm, f2,8

 

 

 

Das Foto erzählt eine Geschichte.

 

Im Bild kommt m.E. der zufriedene, entspannte Eindruck des Spielers nach dem Satzgewinn gut herüber. Passend hierzu ist rechts im Foto noch die „11“ des Anzeigeblättchens zu sehen.

 

Das Motiv ist im goldenen Schnitt positioniert und der Hintergrund ist gut freigestellt. Die Zuschauer gehören zu der Geschichte dazu, die einzelnen Personen muss man nicht erkennen – im Gegenteil – es ist eher nicht erwünscht.

 

Das orange-farbene Trikot des Spielers setzt sich gut gegenüber dem Rest des Bildes ab und hebt damit das Hauptmotiv nochmals hervor.

 

Die leicht schräge Perspektive bringt noch zusätzliche Dynamik in das Foto.

Achte auf die Linien im Bild.

 

Habt Ihr Anmerkungen oder Ergänzungen zu meiner Bildanalyse?

 

Ich bin auf Eure Antworten gespannt.

Bis zum nächsten Mal …

 

 

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